Gepostet von admin Gepostet am 30 - Okt - 2011

Immobilien für die Landwirtschaft

Immobilien für die Landwirtschaft

Immobilien für die Landwirtschaft bilden ein spezielles Segment unter den Angeboten an bebauten Grundstücken. Die entsprechenden Gebäude finden sich in Dörfern, in ländlicher Alleinlage oder auch an den grünen Rändern von Städten, wo noch Landwirtschaft betrieben wird. Die Preise für solche Immobilien sind sehr unterschiedlich und hängen von der Lage und dem Erhaltungszustand der Gebäude ab. Ein kompletter Bauernhof mit Wohnhaus, Nebengebäuden und Stallungen gehört ebenso dazu wie einzelne Schuppen für Maschinen und Geräte oder Stallungen für Tiere. Auch Gebäude mit Zuchtanlagen für Gemüse und Blumen sind unter landwirtschaftlichen Immobilien zusammenzufassen. Befinden sich die Immobilien im Dorfkern, sind die Grundstücke meist kleiner. Große, gut erhaltene Bauernhöfe mit allem Komfort in guter Alleinlage sind im Vergleich meist am teuersten. Nicht immer werden landwirtschaftliche Immobilien als Gesamtpaket verkauft, sondern werden in einzelnen Teilen angeboten. Pferdeställe gehören ebenso dazu wie Stallungen für Kühe und Schweine oder Hühner. Kleinere Schuppen für die Aufbewahrung von Geräten, Tennen für Stroh und Heu finden ebenfalls auf dem Immobilienmarkt für den Agrarsektor ihre Abnehmer. Existenzgründer in der Agrarwirtschaft finden sich ebenso unter den Käufern wie Nachwuchsbauern, die den ererbten landwirtschaftlichen Betrieb umstrukturieren wollen. So braucht ein Bauer neue Stallungen, wenn er etwa seinen Betrieb von der Schweinemast auf die Milchviehwirtschaft umstellen will. Ein Bauer mit viel Grünland und Gemüseanbau hat einen größeren Bedarf an Schuppen und Gebäuden für landwirtschaftlichen Geräte zum Säen und Ernten als ein Landwirt mit reiner oder vorwiegender Viehwirtschaft. Von den Wohngebäuden werden häufig auch solche erworben, die sich für die Umrüstung zu Wohnungen für Ferien auf dem Bauernhof eignen.

© — Katharina Wieland Müller / pixelio.de —

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